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Multiple Sklerose

Bei der Multiplen Sklerose handelt es sich um eine Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei dem mehrere Entzündungsherde über das ZNS verteilt auftreten. Da sich das zentrale Nervensystem über den gesamten Körper zieht, kann die Krankheit vielfältige Symptome auslösen. Denkbar sind im Grunde eine Vielzahl von neurologischen Beschwerden wie Sehstörungen, Schmerzen und vielen mehr. Welche Anzeichen genau auftreten, hängt davon ab, an welchen Stellen des ZNS sich Entzündungsherde befinden.

Die ersten Symptome zeigen sich meistens, bevor der Betroffene das 40. Lebensjahr vollendet hat, beginnen aber oft zwischen dem 15. und dem 20. Lebensjahr. Am Anfang stehen einzelne Schübe von Symptomen, die wieder vollständig abklingen können. Häufig ist hier das Auftreten der bereits erwähnten Sehstörungen, es kann aber auch zu Sprech- oder Schluckstörungen kommen. Die Koordination von Bewegungen kann schwer fallen, häufige Symptome sind auch Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen, also Störungen beim Tasten und ähnlichen Empfindungen. Auch diese ersten Symptome sind bereits davon abhängig, welche Bereiche des zentralen Nervensystems betroffen sind.

Gerade weil die Erkrankung so vielfältige Beschwerden auslösen kann, die sich im Laufe der Zeit auch ändern oder deren Anzahl ansteigen kann, ist es nicht ohne Weiteres möglich, auf die richtige Ursache der Symptome zu schließen. Um zu einer sicheren Einschätzung zu kommen und auch um die Multiple Sklerose von anderen Krankheiten abzugrenzen, werden daher mehrere Methoden zur Diagnose angewandt. Dazu zählt die Überprüfung verschiedener Kriterien, wie zum Beispiel den Beschwerden an sich und wann sie zum ersten Mal aufgetreten sind. Weiterhin wird eine Blutuntersuchung vorgenommen, auch die Untersuchung des Liquors, einer Flüssigkeit, die im gesamten zentralen Nervensystem vorkommt, kann Teil der Untersuchung sein. Letzten Endes kommt meistens auch eine Magnetresonanztomographie (MRT) zum Einsatz.

Nach aktuellem Stand der Medizin ist Multiple Sklerose nicht heilbar. Möglich ist es aber, die Symptome einzudämmen und über die entsprechende Behandlung dafür zu sorgen, dass die Patienten möglichst lange keine Einschränkungen der Lebensqualität hinnehmen müssen und ihren Alltag problemlos bewältigen können. Dazu zählt beispielsweise die Gabe verschiedener Medikamente gegen die einzelnen Symptome. Welche Medikamente hier verordnet werden richtet sich in jedem Fall nach dem individuellen Patienten und dessen Beschwerden.

Da sich zwar der Verlauf günstig beeinflussen lässt, es aber keine Heilung gibt, sind über kurz oder lang meist Folgen für das Alltagsleben nicht ganz auszuschließen. Vor allem wer beruflich Maschinen oder schwere Geräte bedienen muss, wird durch die Krankheit eingeschränkt, da bei Seh- oder Bewegungsstörungen die Sicherheit nicht mehr gewährleistet wird.

Aber auch bei einem Schreibtischjob können Patienten mit Einschränkungen, häufig durch Müdigkeit und Konzentrationsprobleme, zu kämpfen haben. Eine verhältnismäßig hohe Anzahl der Betroffenen reduziert schließlich Arbeitszeit oder gibt den Beruf ganz auf, was auch zu finanziellen Einschränkungen führen kann.

Bisher sportlich aktive Menschen oder Reisebegeisterte müssen sich ebenfalls einschränken und mit der Erkrankung arrangieren. Neben den spürbaren körperlichen Folgen nimmt die Diagnose also auch Einfluss auf die Lebensgestaltung als solche.

Für die Betroffenen, aber auch für nahestehende Personen, kann die Krankheit sehr belastend sein. So werden die eigentlichen Symptome der Erkrankung auch häufig mit Labilität oder Depressionen begleitet. Daher kann es sinnvoll sein, Hilfe in Selbsthilfegruppen oder Foren zu suchen.

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